Wie Phönix aus der Asche

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Wie Phönix aus der Asche

1937, mit dem Unglück der Hindenburg in Lakehurst und dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges fand die Ära der Zeppelin Luftschiffe ein jähes Ende. Ein endgültiges Aus für den Luftschiffbau bedeutete nach dem Zweiten Weltkrieg die zum 1. Januar 1947 durch die alliierte Militärverwaltung ausgesprochene Zwangsliquidation, die erst nach neun Jahren aufgehoben wurde. Mit der Zerschlagung des Zeppelin Konzerns hatte unser Unternehmen keine Fertigungsanlagen und auch keine Produkte mehr. Doch das geistige Erbe des Grafen blieb unter den Zeppelinern ungebrochen. Visionäre Kraft, der Mut zu Neuem und ein unbeugsamer Wille sollten erneut die treibenden Kräfte sein, um einen Wiederaufbau zu ermöglichen.

So begann man in der Metallwerk Friedrichshafen GmbH und der Fahrzeug Instandsetzung GmbH, Friedrichshafen, unter anderem mit der Fertigung von Leichtbaukonstruktionen und Großbehältern für die chemische Industrie, mit Fahrzeuginstandhaltungen sowie Antennensystemen für das damals in Deutschland entstehende Richtfunknetz. Der Grundstein für den Handelsbereich wurde 1954 gelegt, als sich Zeppelin in der Bundesrepublik die Rechte für den deutschlandweiten Vertrieb und Service von Caterpillar Baumaschinen und Motoren sicherte. 1961 entstand schließlich durch die Zusammenführung aller Aktivitäten die Zeppelin Metallwerke GmbH mit den Bereichen Handel und Industrie, also die heutige ZEPPELIN GmbH. Diese wegweisenden unternehmerischen Weichenstellungen führten zu den Strukturen, die immer noch Bestand haben. Unser Unternehmenssitz ist weiterhin in Friedrichshafen, die Konzernzentrale befindet sich seit über 40 Jahren in Garching bei München.